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Das Berliner Testament

Dieser letzte Wille ist eine gemeinsame Verfügung, erstellt von beiden Ehegatten.
Die meisten Ehegatten in Deutschland entscheiden sich für diese Testamentsform.

Der Erbrechts-Fachanwalt informiert.

Das Berliner Testament sichert Ehegatten und eingetragene Partnerschaften ab.

Rechtsanwalt Benden, Fachanwalt für Erbrecht und Testamentsvollstrecker, bloggt für Sie aus dem Erbrecht:

Warum ist ein Testament überhaupt notwendig?

Ein gültiges Testament verhindert generell die gesetzliche Erbfolge, durch die der Staat bestimmt, an wen das Vermögen geht – und in welcher Reihenfolge.

Weiterlesen über die gesetzliche Erbfolge
Weiterlesen über Testament

Was ist ein Berliner Testament?

Die Ehegatten machen ein gemeinschaftliches Testament. Die Erblasser schreiben in ein einziges Testament ihren gemeinsamen übereinstimmenden Willen, wie in einen Vertrag.
Sie setzen sich in einem Berliner Testament gegenseitig als alleinige Erben ein.
Wer zuerst verstirbt, überlässt alles seinem Partner.
Ehegatten leben oftmals zusammen.

  • Das Paar kann durch ein Berliner Testament sicherstellen, dass nach dem Tod eines Ehegatten der überlebende Ehegatte alles erhält und daher alles so bleibt, wie es ist.

Was passiert ohne Berliner Testament?

Paare haben gravierende Nachteile ohne ein Berliner Testament:

1. Lebenspartner bleiben unversorgt
Wenn die Partner nicht miteinander verheiratet sind, erhalten die Lebenspartner mit dem Todesfall nichts. Ist der Erblasser verheiratet, erhält sein Ehegatte die Hälfte. Seine Kinder erhalten die andere Hälfte.
Hat der Erblasser keine Kinder, erben seine Eltern insgesamt 1/4, wenn die Ehegatten keinen Ehevertrag abgeschlossen haben und folglich im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft lebten.

2. Der überlebende Ehegatte ist ohne Testament von den anderen Erben abhängig
Der überlebende Ehegatte und die anderen Erben bilden automatisch eine Erbengemeinschaft. Die Erben müssen nach dem Tod des Erblassers über alles gemeinsam entscheiden, was der Erblasser hinterlassen hat.
Hat der Erblasser ein Haus oder hat das Paar gemeinsam ein Haus, gehört dieses Haus zum Teil den anderen Erben.

3. Andere Erben können den überlebenden Ehegatten zum Hausverkauf zwingen
Die anderen Erben wollen sich in der Regel ausbezahlen lassen. Der überlebende Partner verfügt aber in der Regel nicht über die Mittel, um die anderen Erben ausbezahlen zu können. Die anderen Erben können den überlebenden Ehegatten zum Hausverkauf zwingen.
Nur ein Testament kann den Hausverkauf verhindern.

4. Schlusserben sind unklar
Im Berliner Testament bestimmen die Erblasser, wer Erbe sein soll, wenn der überlebende Partner auch verstirbt.
Den Erben des Erben nennt man „Schlusserben“.
Oftmals setzen die Partner ihre Kinder als Schlusserben ein.

Welche Voraussetzungen hat das Berliner Testament?

Für das Berliner Testament gelten dieselben Voraussetzungen wie für jedes andere Testament. Es gibt jedoch Besonderheiten.
Die Erblasser müssen verheiratet sein oder sich in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft befinden.
Unverheiratete Paare können kein Berliner Testament errichten und sollten – aus erbrechtlichen Gründen – über eine Hochzeit nachdenken.
Einer der Erblasser muss auf einem Blatt Papier schriftlich (Wort für Wort) den gemeinsamen Willen niederschreiben. Computergeschriebene Testamente sind nicht rechtsgültig.
Die Erblasser können das Testament wahlweise auch notariell errichten.
Beide Erblasser müssen das Testament unterschreiben.
Die Erblasser müssen dem Testament den Ort und das Datum beifügen.

Kann das Berliner Testament widerrufen werden?

Das Gesetz unterscheidet bei dieser Frage, ob beide Erblasser noch leben oder ein Ehegatte bereits verstorben ist.

Zu Lebzeiten
Die Erblasser können das Berliner Testament jederzeit übereinstimmend widerrufen.
Wenn sich die Erblasser nicht einig sind, kann ein Erblasser das Testament auch alleine widerrufen.
Für den Widerruf zu Lebzeiten sollte ein Ehegatte ein neues Testament machen.

Nach dem Tod eines Erblassers
Wenn ein Ehegatte verstorben ist, kann der überlebende Ehegatte das gemeinsame Testament nicht mehr ändern. Die Erbfolge steht dann fest.
Der überlebende Ehegatte kann kein neues Testament errichten, das von dem gemeinsamen Testament abweicht
Der überlebende Ehegatte kann die Erbschaft des verstorbenen Ehegatten ausschlagen. Nur dann darf der überlebende Ehegatte ein neues Testament machen, oder dann, wenn im gemeinsamen Testament ausdrücklich festgehalten ist, dass der überlebende Ehegatte dies darf.

Können Erblasser das Berliner Testament ändern?

Die Ehegatten können das Berliner Testament im Einvernehmen jederzeit ändern.
Die Ehegatten müssen dafür ein neues Testament machen und die Regelungen treffen, die nun anders sein sollen.
Das alte Testament muss nicht vernichtet werden.
Neuere Testamente gehen älteren Testamenten immer vor.
Die Erblasser müssen bei jedem Testament den Ort und das Datum hinzufügen. Dadurch ist ersichtlich, welches Testament vorrangig ist.

  • Nach dem Tod eines Ehegatten ist das Berliner Testament unveränderlich.

Was müssen Erblasser mit Kindern beachten?

Der Pflichtteilsanspruch kann katastrophale Auswirkungen auf den überlebenden Ehegatten haben. Die sogenannte Pflichtteilsstrafklausel kann Katastrophen verhindern.

Weiterlesen über Pflichtteil und Pflichtteilsanspruch
Weiterlesen im Blog über Testament für Alleinstehende

Die Kinder können den überlebenden Ehegatten zum Hausverkauf zwingen

Die Kinder der Erblasser sind mit dem ersten Todesfall eines Ehegatten enterbt. Die Kinder sind auch enterbt, wenn sie erst später, nämlich mit dem zweiten Todesfall, Erben werden („Schlusserben“).
Diese enterbten Kinder haben einen Anspruch auf ihren Pflichtteil, wenn der erste Ehegatte verstirbt. Der Pflichtteil muss in Geld bezahlt werden.
Der überlebende Ehegatte verfügt in der Regel nicht über so viel Geld.

  • Wegen des Pflichtteilsanspruchs des Kindes des Erblassers kann der überlebende Ehegatte daher zum Hausverkauf gezwungen sein.

Pflichtteil trotz “Erbschaft”

Die Kinder können ihren Pflichtteil auch verlangen, obwohl sie später Erbe werden. Sie können den Pflichtteil vorweg beanspruchen und trotzdem später, also im zweiten Todesfall, Erbe sein, wenn sie als Schlusserbe eingesetzt sind.
Der überlebende Erblasser kann dagegen nichts tun, denn das Berliner Testament ist nach dem Tod des einen Ehegatten unantastbar.
Die Höhe des Pflichtteils ist abhängig vom Vermögen.

  • Kinder sind insbesondere dann am Pflichtteil interessiert, wenn das Vermögen mit der Zeit weniger wird, etwa durch eine Haushaltshilfe oder aufgrund eines Pflegeheims.

Die Lösung: die Pflichtteilsstrafklausel

Die Pflichtteilsstrafklausel schützt den überlebenden Ehegatten vor den Pflichtteilsansprüchen seiner Kinder.
Die Pflichtteilsstrafklausel ist Teil des Testaments und besagt in einem Satz, dass ein Kind kein Erbe mehr ist, wenn es den Pflichtteil bei dem ersten Todesfall verlangt.
Das Kind muss sich also zwischen dem Pflichtteil oder der späteren Erbschaft entscheiden.
Der Pflichtteil ist in der Regel wesentlich geringer als die spätere Erbschaft. Deshalb nehmen Kinder den Pflichtteil nicht Anspruch.

Durch die Pflichtteilsstrafklausel können

  • Kinder die Ehegatten nicht mehr zum Hausverkauf zwingen
  • Kinder den Pflichtteil nicht neben der “Erbschaft” verlangen
  • Erblasser Streit und Stress verhindern
  • Erblasser die Altersvorsorge absichern

Weiterlesen über Pflichtteilergaenzungsanspruch

Was müssen Erblasser mit einem Auslandsbezug beachten?

Das Berliner Testament gilt nur für Deutschland. Erblasser mit Auslandsbezug (teilweise oder vollständig Aufenthalt im Ausland) müssen sich über eine Rechtswahl Gedanken machen. Das Berliner Testament kann – abhängig vom Land – plötzlich nicht mehr rechtsgültig sein.

Weiterlesen über Rechtswahl

Wie wirkt sich die Scheidung auf das Berliner Testament aus?

Mit der Scheidung ist das Berliner Testament gemäß der gesetzlichen Vermutung nicht mehr rechtsgültig.
Die Scheidung liegt erst vor, wenn ein Richter die Ehe aufgehoben hat.

  • Ausnahme: Das Berliner Testament ist bereits unwirksam, wenn ein Erblasser die Scheidung vor seinem Tod beantragt hat und die Voraussetzungen für die Scheidung vorliegen.

Was müssen Erblasser bei einer erneuten Heirat des Ehegattens beachten?

Eheleute sollten die Konsequenzen kennen, wenn der überlebende Ehegatte erneut heiratet.
Das Berliner Testament bleibt unverändert bestehen.
Allerdings ist der neue Ehegatte pflichtteilsberechtigt. Die gemeinsamen Kinder, die als Schlusserben eingesetzt wurden, müssen den Pflichtteil bezahlen.
Die gemeinsamen Kinder erhalten effektiv weniger vom Erbe.

Lösung: Die Wiederverheiratungsklausel
Die Erblasser nutzen die Wiederverheiratungsklausel bereits im Berliner Testament.
Die gemeinsamen Kinder erhalten im Fall der Hochzeit den Erbanteil des verstorbenen Ehegattens vorweg. So ist der Pflichtteil des neuen Ehegattens geringer und die gemeinsamen Kinder erhalten effektiv mehr vom Erbe.

Abänderungsklausel
Die Ehegatten vereinbaren, dass der überlebende Ehegatte das Testament auch noch nach dem Tod des anderen Ehegattens ändern darf. Wie weit der überlebende Ehegatte Änderungen vornehmen darf, entscheiden die Ehegatten selbst.

  • Beispiel: Die Ehegatten vereinbaren, dass der überlebende Ehegatte den Sohn enterben darf, wenn er den überlebenden Ehegatten nicht pflegt.

Welche Steueraspekte müssen Erblasser bei dem Berliner Testament beachten?

Wenn ein Erblasser stirbt, muss sein Erbe die Erbschaftssteuer bezahlen; beim Berliner Testament ist das der überlebende Ehegatte.
Wenn der zweite Ehegatte stirbt, muss der Schlusserbe die Steuern erneut bezahlen.
Erblasser müssen also dieselben Regeln beachten, die immer gelten, wenn sie Steuern sparen wollen.

Weiterlesen über Erbschaftssteuer

Das Berliner Testament ist ungeeignet für Unternehmer

Es setzt den Ehepartner als Erben auch dann ein, wenn ein Unternehmen im Nachlass ist und der Ehepartner nichts von Unternehmensführung versteht.

Weiterlesen über Unternehmensnachfolge

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Testament nur für einen Tag?

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Kryptowährungen und Erbrecht

Bitcoin, Ethereum und Co. – Die Kurse von Kryptowährungen steigen seit Jahren weiter an.
Das Vererben von Kryptowährungen bereitet wegen der immensen Kursschwankungen oftmals steuerliche Probleme.

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Kosten für die Erteilung eines Erbscheins vermeiden

Der Erbschein wird vom Nachlassgericht ausgestellt und legitimiert den Erben im Rechtsverkehr. Derjenige, der im Erbschein als Erbe ausgewiesen ist, kann frei über den Nachlass des Erblassers verfügen. Jedoch kostet die Ausstellung eines Erbscheins Geld. Die Kosten richten sich dabei nach der Höhe des Nachlasswertes.

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Eindeutige Formulierung des Testamentes schließt Auslegung aus. Spätere Aussagen von Freunden oder Bekannten ändern nichts an der Bestandkraft des Testamentes.

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Sind Wertpapier als Vermächtnis eingesetzt und werden diese noch vor dem Erbfall veräu-ßert, so ist der daraus erworbene Erlös unter den Vermächtnisnehmern aufzuteilen, wenn das Vermächtnis als Forderungsvermächtnis im Sinne des § 2173 BGB zu werten ist.

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Ein Erbschein sagt nichts über seine Begründung. Lediglich Informationen über die Erbfolge und die Erbquoten finden Anklang im Erbschein.

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Eine Erbschaft muss nicht immer finanziell vorteilhaft sein. Oftmals geht mit ihr auch ein Haftungsrisiko für den Erben einher. Wenn der Nachlass des Erblassers überschuldet ist, kann es sein, dass der Erbe mit seinem Privatvermögen haften muss.

Erblasserin kann nicht lesen – Testament unwirksam

Erblasserin kann nicht lesen – Testament unwirksam: Wenn die Erblasserin nicht lesen kann, ist ihr Letzter Wille u.U. deshalb unwirksam. Der BGH korrigiert mehrere deutsche Gerichte.

Erbschein als Ausgangspunkte für eine Grundbuchberichtigung

Liegt ein Erbschein vor, kann das Grundbuchamt im Wege eines Grundbuchberichtigungsan-trages sich auf die Richtigkeit des vorliegenden Erbscheines verlassen. Die zur Änderung her-anzuziehende Erbfolge kann nur dann vom Erbschein abweichen, wenn die Unrichtigkeit des Erbscheins erwiesen ist.

Wer erhält Einsicht in das Grundbuch?

Wer erhält Einsicht in das Grundbuch? Das gibt es nur für Personen mit berechtigtem Interesse. Allein die Erbenstellung reicht nicht aus.

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Eine Erbschaft des Fiskus ist nur dann möglich, wenn weder erbberechtigte Verwandte, erb-berechtigte Lebenspartner noch erbberechtigte Ehegatten vorhanden sind. Lassen sich keine Erben aus der vorverstorbenen Linie der Großeltern väterlicherseits ermitteln, so sind Ab-kömmlinge der Großeltern mütterlicherseits die Alleinerben.

Wie man Haustiere für den Erbfall absichert

Wie man Haustiere für den Erbfall absichert – tierisch gut vorbereitet: Egal ob Hund, Katze oder Maus – Haustiere sind oftmals enge und treue Wegbegleiter.

Fehler im Aufgebotsverfahren: Unwirksamer Ausschließungsbeschluss

In einem Aufgebotsbeschluss muss der Ort beziffert werden, an dem die Nachlassgläubiger ihre Rechte anmelden können. Besteht dahingehend ein Fehler, ist sowohl der gesamte Auf-gebotsbeschluss als auch der anschließende Ausschließungsbeschluss unwirksam.

Wie bringt man ein Unternehmen erfolgreich in die nächste Generation?

Der erfolgreiche Aufbau und die Führung eines Betriebs sind oftmals das Lebenswerk eines Unternehmers. Umso schwerer fällt oft der Prozess der Unternehmensnachfolge.

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Ein Erbe ist verpflichtet eigene Auskunftsansprüche, die ihm gegenüber Dritten zustehen im Wege der Erstellung eines Nachlassverzeichnisses auch durchzusetzen. Ausnahmsweise steht Pflichtteilsberechtigten ein Anspruch auf Ergänzung und Berichtigung eines unvollständigen Nachlassverzeichnisses zu.

Unternehmertestament mit dem Gesellschaftsvertrag abstimmen

Der Unternehmer muss alle in einem Unternehmertestament festgesetzten Regelungen mit einem eventuell bestehenden Gesellschaftsvertrag abstimmen.

Erbschein in der Erbengemeinschaft

Die Miterben einer Erbengemeinschaft verfolgen immer das Ziel, im Rahmen der Erbauseinandersetzung, den Nachlass untereinander aufzuteilen. Für eine erfolgreiche Auseinandersetzung müssen die Miterben eine Vielzahl von Verfügungen treffen, für welche oftmals ein Erbschein erforderlich ist.

Unternehmensübergabe: Was ist zu beachten?

Unternehmensübergabe: Was ist zu beachten? Selbst der gesündeste Mensch kann unerwartet sterben. Deshalb gilt für alle Unternehmer: Absicherung des Unternehmens.

Wann ist die Entlassung eines Nachlasspflegers rechtmäßig?

Für die Entlassung eines Nachlasspflegers müssen konkrete Umstände vorliegen, die eine Gefährdung der Interessen der Erben erkennen lassen. Vor einer Entlassung ist das Nachlassgericht dazu angehalten im ersten Schritt ein Ordnungsmittel als milderes Mittel gegen den Nachlasspfleger auszusprechen.

Einzelunternehmen vererben und erben

Stirbt der Unternehmer eines Einzelunternehmens, ohne eine Nachfolgeregelung getroffen zu haben, gefährdet er die Existenz seines Unternehmens.

Enterbung? Was kann der Enterbte tun?

Einem Enterbten stellt sich oftmals die Frage, ob er gegen die Enterbung noch etwas tun kann, oder ob es Möglichkeiten gibt, dennoch an das Erbe zu kommen. Eine Enterbung kann aus verschiedenen Gründen unwirksam sein.

Annahme einer Erbschaft durch Bankformular bewiesen?

Wenn Erbberechtigte bei der Bank des Verstorbenen ein unterzeichnetes Bankformular vorzeigen, nehmen sie dadurch nicht automtisch das Erbe an.

Dienstbarkeit aus dem Grundbuch löschen lassen

Um eine Grundbuchberichtigung durchsetzen zu können, muss der Antragssteller durch Nachweis seine legitimierende Erbenposition darlegen. Dabei genügt die Vorlage eines Tes-tamentes oder eines Erbvertrages aus dessen Inhalt sich die Erbfolge erschließen lässt.

Steuern sparen beim Vererben des Familienheims

An dem eigenen Elternhaus hängt meist nicht nur das Herz der Erblasser, sondern auch das Herz deren Abkömmlinge. Alle Beteiligten haben oftmals den Wunsch, dass das Haus in der Familie bleibt.

Gestaltungsformen der vorweggenommenen Erbfolge

Die vorweggenommene Erbfolge kann eine Alternative zum Testament oder Erbvertrag darstellen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie die vorweggenommene Erbfolge ausgestaltet werden kann. Das BGB stellt verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, die meist nicht allzu viel mit dem Erbrecht zu tun haben.

Bankkonten im Erbfall

Ein Konto des Erblassers gehört zum Nachlass und geht mit dessen Tod auf die Erben über. Die Angehörigen und Erben des Verstorbenen sollten der Bank den Todesfall schnellstmöglich mitteilen.

Die verschiedenen Formen von Vermächtnissen

Ein Vermächtnis ist ein rechtlicher Anspruch einer bedachten Person. Der Beachte wird in der Regel nicht Erbe, sondern wird nur Inhaber einer Forderung gegen die Erben. Dabei handelt es sich meistens um einen Herausgabeanspruch hinsichtlich eines bezeichneten Gegenstandes. Jedoch gibt es auch andere Arten des Vermächtnisses.

Testamentseröffnung – fünf Fragen und Antworten

Wer ein Testament oder einen Erbvertrag in amtliche Verwahrung gibt, wird der Inhalt nach dem Tod des Erblassers durch das Nachlassgericht eingesehen und dokumentiert.

Die Sterbeurkunde

Die Sterbeurkunde ist ein wichtiges Dokument, das von den Angehörigen im Todesfall beantragt werden muss. Durch die Sterbeurkunde wird der Tod eines Menschen in einem offiziellen Dokument bestätigt.

Ausschlagung eines Erbes oft endgültig

Ausschlagung eines Erbes oft endgültig; sie kann später grundsätzlich nicht mehr einseitig widerrufen werden.

Die Rolle des Nachlassgerichtes im Erbfall

Das Nachlassgericht ist eine Abteilung des Amtsgerichts, welche für die Abwicklung von Nachlasssachen zuständig ist. Im Wesentlichen ist das Nachlassgericht für die Verwahrung und Eröffnung von Testamenten, die Ermittlung von Erben und für Verfahren im Rahmen der Nachlassverwaltung zuständig.

Die Pflichten des Testamentsvollstreckers

Durch das Einsetzen eines Testamentsvollstreckers, wird die Verwaltung des Nachlasses in fremde Hände gelegt. Das heißt, dass sich nicht die eigentlichen Erben mit der Nachlassverwaltung befassen müssen, sondern eine dritte Person.

Wie funktioniert Unternehmensnachfolge?

Unternehmensnachfolgen setzen die Übergabe eines Unternehmens in die nächste Generation voraus. Der Prozess umfasst die gesamte Planung, die Organisation und die Umsetzung der Nachfolge. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie die Nachfolge des Unternehmens geregelt werden kann.

Die Identifizierung als Erbe

Ist eine Person durch Testament namentlich als Erbe bestimmt reicht das Testament zur Vorlage beim zuständigen Nachlassgericht zur Identifizierung des Erben, um einen Erbschein beantragen zu können. (OLG Köln – Beschluss vom 14.09.2022 – 2 Wx 190/22)

Todesfall – Was passiert mit dem Mietvertrag

Wenn der Verstorbene zu Lebzeiten auf Miete gewohnt hat, sollten sich die Angehörigen schnellstmöglich mit dem Mietvertrag auseinandersetzen.

Die Abschmelzregel bei Schenkungen im Rahmen eines Pflichtteilsergänzungsanspruchs

Die Zehn-Jahres-Frist auch sog. Abschmelzregel im Sinne des § 2325 Abs. 3 BGB beginnt nicht automatisch mit vollzogener Schenkung. Die Frist wird bei einer Schenkung eines Grundstücks mit einem Wohnhaus dadurch gehemmt, dass dem Schenker ein umfassendes Wohnrecht eingeräumt wird.

Wiederverheiratungsklausel im Erbrecht

Durch die Wiederverheiratungsklausel („Zölibatsklausel“) soll gewährleisten, dass das Vermögen in der Familie bleibt und nicht an den Partner des überlebenden Ehegatten fällt.

Demenzerkrankung nicht durch Notar ermittelbar

Ein Notar verfügt nicht über das notwendige medizinische Fachwissen, um eine potenzielle Demenzerkrankung beziffern zu können. Die Einschätzung über einer damit einhergehenden Geschäftsunfähig des Testierenden übersteigt den Aufgabenbereich eines Notares.

Pflichtteilanspruch reduzieren – Nachfolge sichern

Pflichtteilsansprüche können, mangels ausreichender Liquidität im Unternehmen, oftmals nicht direkt ausbezahlt werden. Dies kann einen enormen Schaden für den Betrieb bedeuten.

Darf der Notar von seinem beurkundeten Testament profitieren?

Beim privatschriftlichen Testament verfasst der Erblasser ein eigenhändiges Testament ohne fremde Hilfe. Bei einem notariellen Testament nimmt der Erblasser bei der Errichtung die Hilfe eines Notars in Anspruch.

Die Rolle des Unternehmertestaments in der Nachfolgeplanung

Die Rolle des Unternehmertestaments in der Nachfolgeplanung Unternehmertestamente sind eine gute und sichere Möglichkeit des Unternehmers, die Nachfolge seines Unternehmens zu planen. {{ vc_btn: title=Jetzt+anrufen&color=btn-custombutton&size=lg&align=center&i_icon_fontawesome=fas+fa-phone&add_icon=true&link=url%3Atel%253A%252B49221120717810 }} Unternehmer streben häufig eine familieninterne Unternehmensnachfolge an. Rechtsanwalt Benden, Fachanwalt für Erbrecht und Zert. Testamentsvollstrecker, bloggt für Sie aus dem Erbrecht: Vorteile eines Unternehmertestaments in der Nachfolgeplanung Das Unternehmertestament [...]

6 häufige Fehler bei der Testamentserrichtung

Häufig kommt es in Testamenten zu unklaren Formulierungen. Trotz einer Vielzahl von Auslegungsregeln im Gesetz, kann dies schnell zu Unsicherheiten zwischen den Erben führen.

Testamentsvollstreckung bei der Unternehmensnachfolge

Testamentsvollstrecker erleichtern die Unternehmensübergabe. Durch die Einsetzung werden die Erben jedoch zunächst stark in ihren Rechten beschränkt.

7 häufige Fragen rund um die Erteilung eines Europäischen Nachlasszeugnisses

Das Europäische Nachlasszeugnis ist ein internationaler Erbschein. Durch diesen soll gewährleistet werden, dass ein Erbe sich in allen EU-Mitgliedstaaten als solcher ausweisen kann.

Gestaltungsmöglichkeiten bei der Unternehmensnachfolge

Der Unternehmer sollte sich möglichst frühzeitig mit der Nachfolge seines Unternehmens beschäftigen, um die gesetzliche Erbfolge zu verhindern.

Inhalt eines Testamentsvollstreckerzeugnisses

In einem Testamentsvollstreckerzeugnis ist der Umfang des Aufgabenkreises des Testamentsvollstreckers, sowie jeder von der gesetzlichen Bestimmung abweichende Inhalte anzugeben. Beschränkt der Erblasser den Testamentsvollstrecker, ist darauf ausdrücklich im Testamentsvollstreckerzeugnis hinzuweisen.

Unternehmensnachfolge – Wenn die Kinder nicht übernehmen wollen

Unternehmensnachfolge – Wenn die Kinder nicht übernehmen wollen. Aber nicht immer ist das auch der Traum des Sohnes oder der Tochter.

Erben sind ungewiss, wenn zahlreiche Ausschlagungserklärungen vorliegen

Für die Einsetzung eines Nachlasspflegers müssen die Erben des Erbfalls unbekannt sein oder es muss ungewiss sein, ob die Erben die Erbschaft annehmen.

Warum ist die Planung der Unternehmensnachfolge wichtig?

Für jeden Unternehmer kommt irgendwann der Zeitpunkt, an dem er sich aus seinem Betrieb zurückziehen und die Führung an seinen Nachfolger übergeben muss.

Abschlussfunktion einer Unterschrift unter einem Testament

Die Formerfordernis bei Testamenten verlangt eine eigenhändige Unterschrift unter dem Testament, so dass die letztwillige Verfügung von dieser abgeschlossen wird. Fehlt die Unterschrift ist diese nur in strengen Ausnahmefällen durch die Unterschrift aus einem Begleitschreiben zu ersetzen.

Testierfähigkeit bei bestehender Demenz- und Alzheimererkrankung

Die Testierfreiheit ist Voraussetzung für die wirksame Errichtung eines Testaments. Verschiedene Erkrankungen können zu einer Testierunfähigkeit führen.

5 häufige Fragen zum internationalen Erbrecht

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Nutzt der Betreuer die Einsamkeit und Hilflosigkeit des Betreuten gezielt aus, um eine Erbeinsetzung zu erwirken, ist die testamentarische Einsetzung sittenwidrig.

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Was macht ein Testamentsvollstrecker für Unternehmer? Der Testamentsvollstrecker dient als Koordinator für die Auseinandersetzung und Verwaltung des Nachlasses.

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Unternehmertestamente sind gut geeignet, um den letzten Willen des Unternehmers festzuhalten. In dieser besonderen Form eines Testamentes finden spezielle Regelungen bezüglich des Unternehmens Platz.

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Die familieninterne Unternehmensnachfolge: Der nachfolgende Geschäftsführer kann sowohl ein Familienmitglied als auch ein außerhalb der Familie stehender sein.

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Ist das Testament echt? Wer trägt die Kosten des Gutachtens im Erbscheinverfahren?
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Pflichtteilsansprüche durch einen Abfindungsvertrag verhindern – und den Erben zuvorkommen: Unternehmer schützen ihr Unternehmen.

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Die Erbengemeinschaft ist eine Bedrohung für jedes Unternehmen und muss vermieden werden. Der kluge Unternehmer hält seinen letzten Willen fest.

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