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Ein Behindertentestament sichert die volle staatliche Untertstützung

Es soll die finanzielle Absicherung, Betreuung und Pflege eines behinderten Angehörigen sicherstellen und verhindern, dass die Erbmasse durch Sozialleistungen oder Eingliederungshilfen aufgebraucht wird.

Behindertentestament sichert den Anspruch auf Sozialleistungen und Eingliederungshilfe

Rechtsanwalt Benden, Fachanwalt für Erbrecht und Testamentsvollstrecker, bloggt für Sie aus dem Erbrecht:

Besondere Erbfragen bei behinderten Erben oder sogenannten „Problemerben“

Sie haben behinderte oder sogenannte „Problemerben“ (z.B. Spiel-, Alkoholsucht) und noch keine Vorsorge getroffen?
Erblasser mit behinderten Angehörigen können die Erbmasse maximieren.

Unser Festpreis für Ihr Behindertentestament

Einige unserer seit Jahren wiederkehrenden rechtlichen Tätigkeiten laufen immer gleich ab und sind – jedenfalls in der Basisausführung – standardisierbar.
Wir haben sie zu Rechtsprodukten entwickelt, darunter auch das Behindertentestament:

Festpreis Leistung Nicht im Preis enthalten Vorbereitung
2.380 Euro inkl. USt. Behindertentestament erstellen
Wir schützen Ihr Vermögen vor dem Zugriff des Staates – und vermeiden staatliche Bestimmung über den Erbteil. Wir sorgen für Ihre Vorteile und Vorteile des Erben.
Unternehmen /-santeile, ausländische Beteiligung, steuerliche Optimierungsprüfung, Prüfung von Pflichtteil und Pflichtteilsergänzungsanspruch. Prüfung der Änderung der Familienverhältnisse mit Auswirkungen auf die Erb- und Pflichtteilsrechte Infos vorab per E-Mail, Fax oder telefonisch, die Beratung findet innerhalb von 3 Werktagen telefonisch, per Videokonferenz oder in der Kanzlei statt.

Warum ist ein Behindertentestament notwendig?

Personen, die nicht alleine ihren Lebensunterhalt verdienen können, haben gegen den Staat einen Anspruch auf Sozialleistungen und Eingliederungshilfe. Behinderte Personen zählen insbesondere dazu.
Der Staat zahlt aber nur dann, wenn diese Person kein eigenes Vermögen hat.
Zudem holt sich der Staat sein bereits gezahltes Geld zurück, sobald die Person vermögend ist, also mit dem Erbfall.
Das Behindertentestament ermöglicht die

  • Sicherung des ungeschmälerten Vermögens innerhalb der Familie
  • Sicherung der Fortzahlung der Beiträge für den Angehörigen
  • Sicherung der Betreuung und Pflege des Angehörigen
  • Vermeidung von Gerichtsverfahren

Was ist ein Behindertentestament?

Das Behindertentestament ist ein besonderes Testament. Der Behinderte ist im Testament besonders bedacht.

1. Bestimmung der Vor- und Nacherbschaft
Der Erblasser setzt den Behinderten vorübergehend als Erben ein. Der Behinderte ist in der Verwaltung des Vermögens beschränkt. Der vorübergehende Erbe darf das Geld nicht ausgeben. Der Erblasser setzt einen Nacherben ein. Der Nacherbe ist Erbe, sobald der behinderte Angehörige verstirbt. Der Nacherbe ist in der Vermögensverwaltung dann unbeschränkt.

2. Einsetzung eines Ersatzerben
Der Erblasser bestimmt eine Person, die Erbe ist, wenn der ausgewählte „Nacherbe“ vor dem behinderten Angehörigen verstirbt. Der Erblasser kann auf diese Weise sicherstellen, dass sein Vermögen nicht an den Staat fällt und ungemindert in der Familie bleibt.
Beispiel: Der Erblasser setzt als Ersatzerben die Kinder des Nacherben ein.

3. Einsetzung eines Testamentvollstreckers
Der Erblasser bestimmt einen Testamentvollstrecker. Der Testamentvollstrecker verwaltet den Erbteil des Behinderten und steht ihm zur Seite. Der Erblasser kann im Testament bestimmen, wie der Testamentvollstrecker das Erbe des Behinderten verwaltet. Der Testamentvollstrecker kann kein Geld ausgeben, außer der Erblasser hat es im Testament bestimmt. Erblasser können Familienangehörige oder auch Rechtsanwälte als professionelle Testamentsvollstrecker einsetzen.
Beispiel: Der Erblasser kann festlegen, dass der Angehörige Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke erhält.

4. Ersatztestamentsvollstrecker
Der Erblasser bestimmt einen Testamentsvollstrecker für den Fall, dass der erste ausfällt. Wenn es keinen Ersatztestamentsvollstrecker gibt, bestellt das Gericht im Falle des Ausfalls des Testamentsvollstreckers einen neuen Testamentsvollstrecker. Diese Person ist ein völlig Fremder. Der Erblasser kann die Vermeidung eines fremden Vermögensverwalters durch einen Ersatztestamentsvollstrecker sicherstellen.

Wen kann der Erblasser als Testamentvollstrecker einsetzen?

Erblasser können Familienangehörige und auch Rechsanwälte als professionelle Testamentvollstrecker einsetzen. Der Erblasser sollte zumindest zwei Ersatztestamentvollstrecker benennen, um fremde Dritte als Testamentsvollstrecker zu vermeiden.

Wodurch ist ein Behindertentestament rechtsgültig?

Für das Behindertentestament gelten die allgemeinen Voraussetzungen wie für jedes Testament.

Weiterlesen: Testament

Kann der Erblasser den Behinderten enterben?

Der Erblasser kann den behinderten Angehörigen enterben. Der Erblasser muss aber folgendes wissen, um das Vermögen zu schonen und die Sozialleistungen weiterhin zu erhalten:

Pflichtteil
Wenn der Angehörige enterbt ist, ist er Pflichtteilsberechtigter. Der Staat kann aufgrund seiner Zahlungen von Sozialleistungen bzw. Eingliederungshilfe den Anspruch für sich beanspruchen.
Der Staat wird von den Erben den Pflichtteil des enterbten Behinderten verlangen.
Der behinderte Angehörige ist jedoch durch die Einsetzung als „Vorerbe“ nicht enterbt und auch nicht pflichtteilsberechtigt, obwohl der Angehörige effektiv kein Vermögen erlangt.

Aussetzung der Sozialleistungen
Wenn der Angehörige Pflichtteilsberechtigter ist, ist er vermögend.
Vermögende Personen haben keinen Anspruch auf Sozialhilfe.
Die Vor- und Nacherbschaft zählt nicht als Vermögen.

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Alleingang in einer Erbengemeinschaft

Gegen den Willen der anderen Miterben beantragt ein Miterbe der Erbengemeinschaft einen Erbschein. Er muss ihn allein zahlen.

Testamentsvollstrecker muss Anweisungen der Erben befolgen

Der Testamentvollstrecker muss den Anweisungen des Erblassers Folge leisten, um nicht entlassen zu werden.

Stiftungsgründung scheitert, wenn der Stiftungszweck fehlt

Fehlt es bei der Stiftung an einem konkreten Stiftungszweck, wird die Stiftung nicht anerkannt.

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Erbteil einer vorverstorbenen Schlusserbin

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Familienstiftung als Absicherung der Unternehmensnachfolge?

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Testament für Alleinstehende

Testament für Alleinstehende: Kinderlose, ledige und alleinstehende Personen können Erbberechtigte frei wählen.

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Wenn Minderjährige erben: Die Mutter einer minderjährigen Tochter schlägt für ihre Tochter eine Erbschaft aus.

Entziehung des Erbscheins wegen Auslandswohnsitz

Eine Einziehung des Erbscheins ist geboten, wenn er aufgrund falscher Informationen erteilt worden ist.

Inhaber der Vorsorgevollmacht muss Rechnungen stellen

Zwischen Mutter und Sohn besteht durch Vorsorgevollmachten ein Auftragsverhältnis.

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Der Erbe kann seine Erbschaft verkaufen. Der Erbe kommt so an schnelles Geld.

Der Nachlasspfleger und seine Vergütung

Der Nachlasspfleger erhält trotz mangelhafter Amtsausführung das volle Nachlasspfleger-Honorar.

Der Erbvertrag ist stärker als das Testament

Ein notarieller Erbvertrag ist bindend. Der überlebende Erbe kann den Erbvertrag nicht durch ein späteres Testament umgehen.

Erben müssen Pflichtteilsberechtigten das Nachlassverzeichnis zeigen

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Pflichtteilsberechtigte dürfen Auskünfte vom Grundbuchamt verlangen

Pflichtteilsberechtigte dürfen Auskünfte vom Grundbuchamt verlangen, auch über alte Verkäufe von Immobilien.

Erhöht ein Erbverzicht den Pflichtteil?

Der Erbverzicht eines Erben erhöht den Pflichtteil der Enterbten, wenn das in einem Vertrag über den Erbverzicht so bestimmt ist.

Testamentsauslegung: Wortlaut ist nicht entscheidend

Nicht die Wortwahl im Testament entscheidet über den Erben, sondern deren Auslegung durch ein Gericht.

Einsetzung eines Betreuers als Erbe sittenwidrig?

Ein Betreuer darf nicht Erbe werden, wenn dadurch Einsamkeit und Hilflosigkeit des Erblassers ausgenutzt werden.

Pflichtteil sofort auszahlen?

Der Erbe muss den Pflichtteil sofort bezahlen. Dies gilt auch, wenn eine Forderung den Nachlass noch mindern könnte.

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Können die Erben einen Vertrag des Erblassers widerrufen? Nach zehn Jahren erlöschen die Ansprüche der Erben.

Mindert die Pflege die Höhe des Pflichtteilsanspruches

Der Erblasser kann im Testament bestimmen, dass es kein Geld für die Pflegeleistung geben wird.

Nachlassgericht schätzt den Nachlasswert viel zu hoch ein

Das Nachlassgericht darf die Gebühren auf Grundlage des unrealistisch eingeschätzten Geschäftswertes nicht einziehen.