Erbrecht Köln RA Benden Erbrecht Anwaltskanzlei Benden

Sicherung des Unternehmens durch das Unternehmertestament

Unternehmertestamente bieten Unternehmern die Chance, die Zukunft ihres Unternehmens nach eigenem Ableben abzusichern.

Unternehmer streben häufig eine familieninterne Unternehmensnachfolge an.

Rechtsanwalt Benden, Fachanwalt für Erbrecht und Zert. Testamentsvollstrecker, bloggt für Sie aus dem Erbrecht:

Das Unternehmertestament: Sicherung des Unternehmens ohne vertragliche Bindung

Das Unternehmertestament bietet dem Unternehmer die Chance, die Zukunft seines Unternehmens nach seinem eigenen Ableben abzusichern.
Durch Vermächtnisse, Auflagen und gezielte Erbeneinsetzungen innerhalb des Unternehmertestamentes liegt die Entscheidungsgewalt über die Unternehmensnachfolge in den Händen des Unternehmers.

Weiterlesen: Das Unternehmertestament

Was ist ein Unternehmertestament?

Das Unternehmertestament ist rechtlich ein normales Testament.
Der Unternehmer legt, wie auch Privatpersonen, innerhalb seines Testamentes fest, wer im Falle seines Todes das Vermögen erbt. Dabei unterscheidet der Unternehmer strikt zwischen Privat- und Geschäftsvermögen.

  • Anders als bei einem Erbvertrag entfaltet das Unternehmertestament keine Bindungswirkung.

Worauf muss der Unternehmer achten?

1. Erbschaftssteuer: Folgen einer Erbschaft mit einkalkulieren
Erbschaften sind in Deutschland steuerpflichtig. Der Erbe bekommt somit nicht nur den Nachlass, sondern muss gleichzeitig auch einen beträchtlichen Teil – gemessen an der Höhe des Nachlasses – auch wieder abgeben. Besteht der Nachlass nicht aus liquiden Mitteln, kann es für den Erben zu finanziellen Schwierigkeiten kommen. Die Folge wäre, dass das Erbe teilweise verkauft werden müsste, um die Steuern zu bezahlen. Dadurch leidet oder zerfällt ein Unternehmen.

2. Frühzeitige Errichtung: Gesetzliche Erbfolge vermeiden
Errichtet der Unternehmer kein Testament oder eine andere letztwillige Verfügung von Todeswegen, setzt die gesetzliche Erbfolge ein. Die gesetzliche Erbfolge führt in der Praxis oftmals zu Erbstreitigkeiten. Das Unternehmen geht in diesen Fall nämlich nicht an einen ausgewählten Nachfolger, sondern jeder Erbe des Unternehmers bekommt einen Anteil an dem Unternehmen. Alle Erben bilden dabei gemeinsam eine Erbengemeinschaft. Dieser Zustand führt zu massiven Konflikten unter den Erben und zu einem Kontrollverlust über das Unternehmen. Die gesetzliche Erbfolge zu vermeiden ist für den Unternehmer, der sein Unternehmen vor dem Verfall retten will, das wichtigste Ziel. Denn nur so, kann der Nachfolger das Unternehmen in eine gesicherte Zukunft führen.

3. Loslassen: Neue Ufer erkunden

Innerhalb des Unternehmertestamentes hat der Unternehmer die Möglichkeit weitere Regelungen für zukünftige Wege des Unternehmens mitzubestimmen. Dabei sollte sich der Unternehmer jedoch weitestgehend zurückhalten. Im Wandel der Zeit und für die weiteren Nachfolger muss weiterhin Platz für zeitgemäße Innovation bleiben. Der Unternehmer ist in der Verantwortung ein Stückweit loszulassen.

4. Pflichtteilsansprüche: Immer wieder Ärger mit den Pflichtteilsberechtigten
Ist der Sohn als Unternehmensnachfolger im Testament festgelegt, bedeutet das nicht, dass die Tochter automatisch von der Erbschaft ausgeschlossen wird. Gesetzliche Erben haben weiterhin einen Pflichtteilsanspruch an dem Nachlass. Um spätere Streitigkeiten vorzubeugen kann der Unternehmer noch zu Lebzeiten mit den potenziellen Erben Pflichtteilsverzichtsvereinbarungen aushandeln. Diese Vereinbarungen sind notariell festgehalten.

Weiterlesen: Der Pflichtteilsverzicht

Für wen ist der Pflichtteilsverzichtsvertrag sinnvoll?

Ein Pflichtteilsverzichtsvertrag ist immer dann sinnvoll, wenn der Erblasser zu Lebzeiten sein Erbe wissentlich und bewusst für die Zeit nach seinem Tod aufteilen möchte.
Gerade für Unternehmer und ihren Nachfolger, bei denen der Nachlass im Schwerpunkt aus dem Unternehmen selbst besteht, entscheidet ein solcher Vertrag über die spätere Existenz.

  • Unvorhergesehene Pflichtteilsansprüche zwingen besonders kleinere Unternehmen, mit nicht genügend liquiden Mitteln, in die Knie.

Der Benden-Erbrechts-Blog hat verwandte Beiträge gefunden.

Bitte wählen Sie zuerst Ihre Kategorie:

  • Alle
  • Allgemein
  • Erbrecht
  • Unternehmensübergabe

Grundbuch berichtigen? Privates Testament reicht nicht für die Legitimation

Grundbuch berichtigen? Ein privates Testament reicht nicht für die Legitimation. Erbschein oder öffentliche Urkunde sind Pflicht.

Nachlassgericht verweigert die Testamentseröffnung

Nachlassgericht verweigert die Testamentseröffnung. Es hat im Eröffnungsverfahren nicht zu entscheiden, ob ein Testament Auswirkungen auf die Erbfolge hat oder nicht.

Unklares Testament erschwert Auslegung

Ein unklares Testament führt zu Schwierigkeiten bei der Auslegung. Erste eine erneute Sachverhaltsermittlung durch das Nachlassgericht ist nötig.

Testierunfähig wegen Vergesslichkeit?

Ein Testament ist nicht unwirksam, wenn beim Erblasser zum Zeitpunkt der Errichtung alterstypische Erscheinungen in Form von Erinnerungslücken oder einzelnen Verweslichkeiten bestanden.

Nachfolge der eigenen Firma regeln

Nachfolge der eigenen Firma regeln: Möchte der Unternehmer sein Unternehmen samt Firma vererben, muss der Nachfolger dabei die Firmengrundsätze beachten.

Die familieninterne Unternehmensnachfolge

Die familieninterne Unternehmensnachfolge: Der nachfolgende Geschäftsführer kann sowohl ein Familienmitglied als auch ein außerhalb der Familie stehender sein.

Ist das Testament echt? Kosten des Gutachtens

Ist das Testament echt? Wer trägt die Kosten des Gutachtens im Erbscheinverfahren?
Sachverständigengutachten zahlt der testamentarische Erbberechtigte.

Pflichtteilsansprüche durch einen Abfindungsvertrag verhindern

Pflichtteilsansprüche durch einen Abfindungsvertrag verhindern – und den Erben zuvorkommen: Unternehmer schützen ihr Unternehmen.

Unternehmen in der Erbengemeinschaft

Die Erbengemeinschaft ist eine Bedrohung für jedes Unternehmen und muss vermieden werden. Der kluge Unternehmer hält seinen letzten Willen fest.

Unternehmensnachfolge: Schäden durch zu späte Planung

Unternehmensnachfolge: Schäden durch zu späte Planung. Bei der Planung der Unternehmensnachfolge gilt die Devise: Je früher, desto besser.

Pflichtteilsprobleme, wenn der Betrieb das Familienvermögen darstellt

Pflichtteilsprobleme, wenn der Betrieb das überwiegende Familienvermögen darstellt: Liquiditätssorgen bei Pflichtteilsansprüchen.

Erbengemeinschaft als Bedrohung für das Unternehmen

Erbengemeinschaft als Bedrohung für das Unternehmen: Die ungünstigste Form, um ein Unternehmen in der nächsten Generation weiterzuführen.

Unternehmensnachfolge: Droht Zerschlagung wegen Liquiditätsengpass

Unternehmensnachfolge: Droht Zerschlagung wegen Liquiditätsengpass? Fehlende Abfindungsregelung, Pflichtteilsansprüche, gesetzliche Erbfolge.

Kann Erbschaftssteuer zum Zwangsverkauf eines Unternehmens führen

Kann Erbschaftssteuer zum Zwangsverkauf meines Unternehmens führen? Je höher die Erbschaftssteuer ausfällt, desto größer ist die Gefahr.

Planung der Unternehmensnachfolge

Planung der Unternehmensnachfolge: Mit der richtigen Herangehensweise gelingt eine Ressourcen schonende Übergabe in wenigen Schritten.

Vorteile von Erbvertrag zu Testament

Vorteile von Erbvertrag zu Testament: Die vorteilhafte erbrechtliche Absicherung des Unternehmens erfolgt durch den Erbvertrag.

Wenn Kinder um die Unternehmensnachfolge streiten

Wenn Kinder um die Unternehmensnachfolge streiten: Eine familieninterne Unternehmensnachfolge führt oft zu Streit.

Handlungsfähiges Unternehmen trotz zerstrittener Erben

Handlungsfähiges Unternehmen trotz zerstrittener Erben? Kritisch wird es, wenn mehrere oder keiner das Unternehmen erben will.

Unternehmensnachfolge – Nachfolger außerhalb der Familie bestimmen

Unternehmensnachfolge – Nachfolger außerhalb der Familie bestimmen: Was muss man dabei beachten?

Wenn das Unternehmertestament bei der Nachfolgeplanung fehlt

Wenn das Unternehmertestament bei der Nachfolgeplanung fehlt, können Konflikte vorprogrammiert sein.

Nachfolgeplanung: Wenn mehrere Kinder das Unternehmen übernehmen wollen

Nachfolgeplanung: Wenn mehrere Kinder das Unternehmen übernehmen wollen, können Streite vorprogrammiert sein.

Bestand des Unternehmens durch ein Unternehmer-Testament sichern

Bestand des Unternehmens durch ein Unternehmer-Testament sichern: Nachfolge detailliert und im Voraus planen.

Streit in der Erbengemeinschaft über Unternehmen im Nachlass

Kann Streit in der Erbengemeinschaft die Nachfolge des Unternehmens behindern? Ja; Miterben verfolgen unterschiedliche Interessen.

Wie kann das Stiftungsvermögen nachträglich erhöht werden?

Weitere Möglichkeiten das Stiftungsvermögen zu erhöhen sind die Zustiftung, Spenden und die Zuschreibung unverbrauchter Erträge.

Unternehmensverbundene Stiftungen bei der Unternehmensnachfolge

Unternehmensverbundene Stiftungen bei der Unternehmensnachfolge sind im Fokus von Unternehmern.

Die Vergütung von Stiftungsvorständen

Die Vergütung von Stiftungsvorständen muss „angemessen“ sein und zu Ertrag, Größe und Risiko der Stiftung passen.

Schenkung wegen Pflege bis zum Tod

Schenkung von 100.000 Euro an die Tochter – wegen Pflege bis zum Tod: Schenkung aus Dankbarkeit ist „nachvollziehbar“, sagt das OLG.

Das Nachlassgericht ist nicht für Erbstreit zuständig

Nachlassgerichte prüfen im Erbscheinverfahrens nicht die Wirksamkeit eines Testamentes, wenn Testamente und gesetzliche Erbfolgen zu dem gleichen Ergebnis führen.

Der Nachlasswert bestimmt die Gebühren für einen Erbschein

Der Nachlasswert bestimmt die Gebühren für einen Erbschein. Was ist, wenn das Nachlassgericht den Nachlasswert zu hoch einschätzt?

Schlusserbin aus einem Erbvertrag verstirbt vor der Erblasserin

Die Schlusserbin aus einem Erbvertrag verstirbt vor der Erblasserin. Wird nun die Tochter der Schlusserbin daraufhin Ersatzerbin?

Der Erbvertrag hat eine besondere Bindungswirkung

Der Erbvertrag hat eine besondere Bindungswirkung. Wer die Bindungswirkung vertraglich ausschliesst, entwertet den Erbvertrag.

Testamentseröffnung durch Kopie des Testaments?

Eröffnung der Kopie eines Testaments ist dann möglich, wenn das die einzige Chance ist, die gewollte Erbfolge zu ermitteln.

Der Erbe kann die Ausschlagung des Erbes rückgängig machen

Der Erbe kann die Ausschlagung des Erbes rückgängig machen, wenn der Nachlass doch überraschend werthaltig ist.

Erblasser zahlt Pflichtteil zu Lebzeiten?

Der Erblasser kann den Pflichtteil an enterbte Kinder zu Lebzeiten bezahlen. Der Zweck der Zuwendung muss eindeutig sein.

Der Erbe muss dem Pflichtteilsberechtigten das Nachlassverzeichnis zeigen

Der Erbe muss dem Pflichtteilsberechtigten das Nachlassverzeichnis zeigen.

Pflichtteil entziehen wegen Freiheitsstrafe

Eltern können ihrem Sohn wegen einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr den Pflichtteil entziehen.

Festsetzung der Erbschaftssteuer bei unbekannten Erben

Die Erbschaftssteuer kann gegenüber unbekannten Erben festgesetzt werden, wenn genug Zeit war, den Erben zu ermitteln.

Sohn tötet seine Mutter und erbt trotzdem

Sohn tötet seine Mutter und wird trotzdem ihr Erbe.
BGH: Der Staat kann den Nachlass nicht einziehen.

Können Schenkungen an Nichterben von den Erben zurück verlangt werden?

Ja, Erben dürfen Geschenke des Erblassers in der Höhe ihrer Erbquote zurück fordern.

Keine Steuerbefreiung für geerbtes Familienhaus

Es gibt keine Steuerbefreiung, wenn der Erbe erst nach 18 Monaten nach dem Erbfall in das Familienhaus einzieht.

Pflichtteilsentzug wegen Freiheitsstrafe

Der Pflichtteil kann nur bei einer einzelnen Straftat mit einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr entzogen werden

Widerruf eines notariellen Testaments – Der Testamentsvollstrecker klagt

Widerruf eines notariellen Testaments – Der Testamentsvollstrecker klagt erfolglos gegen seine Absetzung.

Erblasser nicht testierfähig – Testament ist ungültig

Wenn der Erblasser nicht testierfähig ist, ist sein Testament ungültig. Die gesetzliche Erbfolge greift wieder.

Testament geändert ohne zusätzliche Unterschriften

Testament geändert: Zusätzliche Unterschriften müssen nicht nach jeder inhaltlichen Änderung erfolgen.

Testament unklar – Erbschein muss helfen

Der Erbschein muss – zusätzlich zu einem unklaren Testament – die Alleinerbenstellung der Tochter beweisen.

Transmortale Vollmacht reicht aus für Änderung im Grundbuch

Transmortale Vollmacht reicht aus für Änderung im Grundbuch. Ein Alleinerbe braucht dafür keinen Erbschein.

Unfähigkeit und grobe Pflichtverletzung des Testamentsvollstreckers

Pflichtverletzungen des Testamentsvollstreckers führen zu seiner Entlassung.

Entlassung eines Testamentsvollstreckers

Entlassung eines Testamentsvollstreckers wegen Misstrauen, Interessensgegensätzen und Unfähigkeit

Missbrauch einer Vorsorgevollmacht

Ein Vollmachtnehmer missbraucht die Vollmacht des Erblassers, wenn er dessen Haus – viel zu günstig – an seinen Sohn verkauft.

Vermächtnis oder Erbe?

Vermächtnis oder Erbe? Wenn der gesamte Nachlass einer Person als Vermächtnis übertragen wird, wer wird dann Erbe?

Testament-Kopie reicht für Antrag auf Erbschein

Testament-Kopie reicht für Antrag auf Erbschein, wenn das Testament des Erblassers nicht auffindbar ist.

Wer waffen erbt, braucht die Waffenbesitzkarte

Wer waffen erbt, braucht die Waffenbesitzkarte innerhalb eines Monats nach der Annahme der Erbschaft.

Pflichtteilsstreit: Die Pflichten eines Notars

Im Pflichtteilsstreit muss der Notar für das korrekte Nachlassverzeichnis selbst Ermittlungen anstellen.

Unterschiede zwischen Testament und Erbvertrag

Vor allem Unternehmer sollten die Unterschiede zwischen einem Testament und einem Erbvertrag kennen.

Haftung der Miterben für Schulden im Nachlass

Haftung der Miterben für Schulden im Nachlass führt oft zu Streit in der Erbengemeinschaft, gerade bei Unternehmern.

Haftungsbegrenzung der Miterben Nachlassverbindlichkeiten

Haftungsbegrenzung der Miterben für Nachlassverbindlichkeiten verhindert Streit in der Erbengemeinschaft.

Streit um Immobilien in der Erbengemeinschaft verhindern

Wer eine Immobilie erbt, erbt den Streit in Erbengemeinschaften oft gleich mit. Verkauf verhindern und Steuern sparen!

Löschung der Grundschuld im Grundbuch durch Eigentümer

Wer Immobilienkredite für die geerbte Immobilie abbezahlt hat, lässt im Grundbuch die Grundschuld löschen.

Antrag auf Erbschein scheitert wegen unzureichender Beweismittel

Antrag auf Erbschein scheitert wegen unzureichender Beweismittel. Das Nachlassgericht verweigert den Erbschein.

Pflichtteilsanspruch des überlebenden Ehegatten

Höhe des Pflichtteilsanspruchs des überlebenden Ehegatten. Wann hat er keinen Anspruch?

Erbschaftssteuer reduzieren durch Adoption

Die adoptierte Person rutscht in eine bessere Steuerklasse und erhält einen höheren gesetzlichen Erbschaftssteuerfreibetrag.

Nachlassgericht weist Erbscheinantrag kostenpflichtig zurück

Nachlassgericht weist Erbscheinantrag „kostenpflichtig“ zurück. Wer trägt die Anwaltskosten?

Alleingang in einer Erbengemeinschaft

Gegen den Willen der anderen Miterben beantragt ein Miterbe der Erbengemeinschaft einen Erbschein. Er muss ihn allein zahlen.

Testamentsvollstrecker muss Anweisungen der Erben befolgen

Der Testamentvollstrecker muss den Anweisungen des Erblassers Folge leisten, um nicht entlassen zu werden.

Stiftungsgründung scheitert, wenn der Stiftungszweck fehlt

Fehlt es bei der Stiftung an einem konkreten Stiftungszweck, wird die Stiftung nicht anerkannt.

Pflichtteilsentzug wegen mehrerer Straftaten?

Der Pflichtteil kann nur nach einer einzelnen Straftat mit einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr entzogen werden.

Kapital erhalten und Liquidität bewahren vor, bei und nach der Unternehmensnachfolge

Kapital erhalten und Liquidität bewahren vor, bei und nach der Unternehmensübergabe. Tipps für Nachfolger.

Erbteil einer vorverstorbenen Schlusserbin

Wenn eine Schlusserbin VOR den Miterben verstirbt, geht ihr Anteil nicht automatisch an die anderen Erbberechtigten.

Familienstiftung als Absicherung der Unternehmensnachfolge?

Die Familienstiftung verfolgt die Interessen der Familie und sichert sie über Generationen finanziell ab.

Die drei Phasen einer Stiftungsgründung

Wer sich mit seinem Vermögen für einen bestimmten Zweck engagieren möchte, sollte sich mit Stiftungen befassen.

Testament für Alleinstehende

Testament für Alleinstehende: Kinderlose, ledige und alleinstehende Personen können Erbberechtigte frei wählen.

Wenn Minderjährige erben

Wenn Minderjährige erben: Die Mutter einer minderjährigen Tochter schlägt für ihre Tochter eine Erbschaft aus.

Entziehung des Erbscheins wegen Auslandswohnsitz

Eine Einziehung des Erbscheins ist geboten, wenn er aufgrund falscher Informationen erteilt worden ist.

Inhaber der Vorsorgevollmacht muss Rechnungen stellen

Zwischen Mutter und Sohn besteht durch Vorsorgevollmachten ein Auftragsverhältnis.

Erbschaftskauf und Erbschaftsverkauf verhindern Streit in Erbengemeinschaft

Der Erbe kann seine Erbschaft verkaufen. Der Erbe kommt so an schnelles Geld.

Der Nachlasspfleger und seine Vergütung

Der Nachlasspfleger erhält trotz mangelhafter Amtsausführung das volle Nachlasspfleger-Honorar.

Der Erbvertrag ist stärker als das Testament

Ein notarieller Erbvertrag ist bindend. Der überlebende Erbe kann den Erbvertrag nicht durch ein späteres Testament umgehen.

Erben müssen Pflichtteilsberechtigten das Nachlassverzeichnis zeigen

Erben müssen Pflichtteilsberechtigten das Nachlassverzeichnis zeigen, nicht aber die Belege dafür.

Pflichtteilsberechtigte dürfen Auskünfte vom Grundbuchamt verlangen

Pflichtteilsberechtigte dürfen Auskünfte vom Grundbuchamt verlangen, auch über alte Verkäufe von Immobilien.

Erhöht ein Erbverzicht den Pflichtteil?

Der Erbverzicht eines Erben erhöht den Pflichtteil der Enterbten, wenn das in einem Vertrag über den Erbverzicht so bestimmt ist.

Testamentsauslegung: Wortlaut ist nicht entscheidend

Nicht die Wortwahl im Testament entscheidet über den Erben, sondern deren Auslegung durch ein Gericht.

Einsetzung eines Betreuers als Erbe sittenwidrig?

Ein Betreuer darf nicht Erbe werden, wenn dadurch Einsamkeit und Hilflosigkeit des Erblassers ausgenutzt werden.

Pflichtteil sofort auszahlen?

Der Erbe muss den Pflichtteil sofort bezahlen. Dies gilt auch, wenn eine Forderung den Nachlass noch mindern könnte.

Können die Erben einen Vertrag des Erblassers widerrufen

Können die Erben einen Vertrag des Erblassers widerrufen? Nach zehn Jahren erlöschen die Ansprüche der Erben.

Mindert die Pflege die Höhe des Pflichtteilsanspruches

Der Erblasser kann im Testament bestimmen, dass es kein Geld für die Pflegeleistung geben wird.

Nachlassgericht schätzt den Nachlasswert viel zu hoch ein

Das Nachlassgericht darf die Gebühren auf Grundlage des unrealistisch eingeschätzten Geschäftswertes nicht einziehen.